{"id":460,"date":"2016-01-10T13:43:18","date_gmt":"2016-01-10T12:43:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/?p=460"},"modified":"2016-05-29T16:04:44","modified_gmt":"2016-05-29T14:04:44","slug":"bruschetta","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/bruschetta\/","title":{"rendered":"Bruschetta"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahr 1549 hat die Papstwahl zwei Monate lang gedauert. Die B\u00f6sartigen sagten: der Grund ist das Essen vom Bartolomeo Scappi, er war der Privatkoch vom Kardinal Carpi und hat so wahnsinnig gut gekocht und gebacken, dass er dann nur P\u00e4psten gedient hat. 6 an der Zahl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er hat seine Rezepte in 6 B\u00fcnde im Jahr 1570 ver\u00f6ffentlicht: sie waren die Zusammenfassung der Renaissance K\u00fcche und sind die Bibel der b\u00fcrgerlichen und der adeligen K\u00fcche geworden. Mit wenig \u00c4nderungen leben die Rezepte bis jetzt weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Signor Scappi hat als Vorspeise oft Bruschetta, das alte, r\u00f6mische Zwiebelbrot angeboten. Die Italiener bereiten die Bruschetta gerne aus Ciabbatta, aber man kann auch Baguette oder Dunkelbrot verwenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem alten Kochbuch soll man beide Seiten des Brotes anbraten, eine Seite mit Zwiebel einreiben und mit Oliven \u00d6l begie\u00dfen, salzen, pfeffern und alles warm essen. Die Variationen sind unendlich: oft verwendet man gesch\u00e4lte und fein geschnittene Tomaten ohne Kerne mit Basilikum und Oregano. Allbeliebt ist die Variation mit Sardellen: dazu sind gebratene rote Paprika eine Pflicht. (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Zutaten f\u00fcr 2 Personen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ciabatta<br \/>\n2 mittelgro\u00dfe Paradeiser<br \/>\nBasilikum (frisch)<br \/>\n2 Knoblauchzehen<br \/>\nOliven\u00f6l<br \/>\nSalz<br \/>\nPfeffer aus der M\u00fchle (schwarz)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Ciabatta in 3 cm dicken Scheiben schneiden.<br \/>\n2. Die Paradeiser oben und unten mit Kreuzstrich einritzen und 1 Minute in kochendes Wasser geben und anschlie\u00dfend sch\u00e4len.<br \/>\n3. Wir verwenden von der Paradeiser nur das Fruchtfleisch, keine Kerne!<br \/>\n4. Das Fruchtfleisch in kleine W\u00fcrfel schneiden, salzen, pfeffern.<br \/>\n5. Basilikum fein schneiden und dazugeben.<br \/>\n6. Die Knoblauchzehen fein hacken und zu einer Paste r\u00fchren.<br \/>\n7. Die Ciabatta Scheiben auf einer Seite mit der Knoblauchpaste bestreichen und in den vorgew\u00e4rmten Ofen (200 Grad, Ober-, Unterhitze) geben und toasten.<br \/>\n8. Anschlie\u00dfend die Scheiben herausnehmen und die Paradeiser-Basilikum Mischung auf die getoasteten Ciabatta geben. Mit Oliven\u00f6l betr\u00e4ufeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">TIPP: Zum Bruschetta passt ein Glas trockener Wei\u00dfwein am besten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(1) http:\/\/buvosszakacs.blog.hu\/2007\/05\/11\/etruszk_teszta<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 1549 hat die Papstwahl zwei Monate lang gedauert. Die B\u00f6sartigen sagten: der Grund ist das Essen vom Bartolomeo Scappi, er war der Privatkoch vom Kardinal Carpi und hat so wahnsinnig gut gekocht und gebacken, dass er dann nur P\u00e4psten gedient hat. 6 an der Zahl. 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