{"id":538,"date":"2016-01-10T15:43:23","date_gmt":"2016-01-10T14:43:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/?p=538"},"modified":"2016-01-10T15:43:35","modified_gmt":"2016-01-10T14:43:35","slug":"schoko-muffins","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/schoko-muffins\/","title":{"rendered":"Schoko Muffins"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img src=\"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/pictures\/muffin.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dem Urheberrecht zufolge k\u00f6nnen Werke nur dann Schutz genie\u00dfen, wenn sie eigene geistige Sch\u00f6pfungen ihres Urhebers darstellen und individuelle Form aufweisen. Urheber haben das alleinige Recht, ihre Werke in unterschiedlichster Weise zu nutzen. Will jemand anderes die Werke nutzen, muss daf\u00fcr meistens eine Erlaubnis vorliegen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Urheberrechtlich betrachtet, sind &#8222;Rezept als Beschreibung&#8220; und &#8222;Rezept als Idee zur Speisenzubereitung&#8220; zwei grundverschiedene Dinge: Das Erste ist die Form, das Zweite der Inhalt. Urheberrechtlich gesch\u00fctzt sein kann nur ein &#8222;Rezept als Beschreibung&#8220;, also die sprachliche Form.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Nicht die Idee zu einer bestimmten Speise kann gesch\u00fctzt sein, nur die Darstellung dieser Idee. Gleich wie originell oder hochwertig das Gericht ist, gesch\u00fctzt ist niemals die Zusammenstellung der Zutaten, sondern nur &#8211; wenn \u00fcberhaupt &#8211; die Formulierung, mit der der Rezeptautor sein Gericht oder seine Kochanleitung beschrieben hat.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die blo\u00dfe Nennung von Zutaten oder Mengen von Zutaten ist unproblematisch. Da die Zutaten feste Bezeichnungen haben und in Rezepten \u00fcblicherweise auch so genannt werden (Salz ist Salz und nicht &#8222;ein haupts\u00e4chlich aus Natriumchlorid bestehendes Gew\u00fcrz&#8220;) ist ihre Niederschrift keine individuelle Sch\u00f6pfung. Das Kopieren von Zutaten und Mengenangaben ist daher zul\u00e4ssig.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Besteht das Rezept, das man kopieren m\u00f6chte, nur aus ein paar Mengenangaben und wenigen Worten, mit denen die Zubereitung beschrieben wird, braucht man nicht lange nachdenken. Solche Rezepte sind nicht urheberrechtlich gesch\u00fctzt und d\u00fcrfen beliebig kopiert und anderweitig genutzt werden.<\/em><br \/>\n<em> Je gr\u00f6\u00dfer aber der Anteil individueller Formulierungen wird, desto gr\u00f6\u00dfer wird die Chance, dass die urheberrechtlich geforderte Sch\u00f6pfungsh\u00f6he erreicht wird.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ausschweifende, poetische Beschreibungen der Art, dass &#8222;sich sanft geschmolzene Butter in das gesiebte und makellos geh\u00e4ufte Mehl in einem Strudel ergie\u00dfen solle&#8220;, machen aus einer simplen Bedienungsanleitung schnell ein literarisches Werk. Dessen Autor oder Autorin darf dann f\u00fcr ihre Formulierungen dasselbe beanspruchen wie Nobelpreistr\u00e4ger G\u00fcnter Grass f\u00fcr seine Romane: Urheberrechtsschutz bis 70 Jahre nach dem Tod.<\/em><br \/>\n<em> \u00dcbernimmt man nicht die Geschichte, die ein besonders kreativer Rezepte-Schreiber \u00fcber sein Gericht verfasst hat, sondern beschr\u00e4nkt sich auf die hierin enthaltene Nennung von Zutaten, Mengen und die mit eigenen Worten wiedergegebene Handlungsanweisungen, ist das erlaubt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist also kein Plagiat, wenn ich euch nicht verrate, woher das Lieblings Muffin Rezept meiner Tochter stammt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zutaten (12 Muffins):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">55 g Mehl<br \/>\n1 TL Backpulver<br \/>\n1\/3 TL Salz<br \/>\n120 g Zucker<br \/>\n120 g Butter, geschmolzen und abgek\u00fchlt<br \/>\n20 ml Espresso, abgek\u00fchlt<br \/>\n3 Eier, getrennt<br \/>\n100 g Schokolade, geschmolzen und abgek\u00fchlt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.<br \/>\n2. Mehl, Backpulver und Salz in einer Sch\u00fcssel mischen.<br \/>\n3. Fl\u00fcssige Butter, Espresso und Zucker in einer zweiten Sch\u00fcssel cremig r\u00fchren. Die Eigelbe einr\u00fchren.<br \/>\n4. Das Eiwei\u00df steif schlagen.<br \/>\n5. Die Schokolade und die Mehlmischung z\u00fcgig unter die Buttermischung r\u00fchren. Zuletzt den Eischnee unterheben.<br \/>\n6. Den Teig in die F\u00f6rmchen f\u00fcllen.<br \/>\n7. Die Muffins 10-15 Minuten backen. Der Teig soll aufgegangen sein, aber auf Fingerdruck noch leicht nachgeben.<br \/>\n8. Die Muffins aus dem Ofen nehmen. Kurz abk\u00fchlen lassen und servieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: http:\/\/www.irights.de\/?q=node\/523 (Schl\u00fcsselwort: kochen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dem Urheberrecht zufolge k\u00f6nnen Werke nur dann Schutz genie\u00dfen, wenn sie eigene geistige Sch\u00f6pfungen ihres Urhebers darstellen und individuelle Form aufweisen. Urheber haben das alleinige Recht, ihre Werke in unterschiedlichster Weise zu nutzen. Will jemand anderes die Werke nutzen, muss daf\u00fcr meistens eine Erlaubnis vorliegen. 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