{"id":586,"date":"2016-01-10T18:34:41","date_gmt":"2016-01-10T17:34:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/?p=586"},"modified":"2016-01-10T18:34:41","modified_gmt":"2016-01-10T17:34:41","slug":"sugo-bolognese","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/sugo-bolognese\/","title":{"rendered":"Sugo Bolognese"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img src=\"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/pictures\/fertigspaghettibolognese.JPG\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kochen ist Chemie &#8211; sagen die Vertreter der Molekulark\u00fcche.<br \/>\nWarum schmecken uns manche Gerichte und andere gar nicht? Welche Zutaten harmonieren miteinander? Beeinflussen uns beim Essen Erinnerungen aus unserer Kindheit? Chemiker und Aromaforscher suchen die Antworten und finden oft interessante und\/oder \u00fcberraschende Kombinationsm\u00f6glichkeiten, die grausig klingen, aber wirklich gut schmecken. Es schaut so aus, dass es funktioniert und die Leute lieben diese Kreationen, weil der englische Heston Blumenthal, der diese Forschungen gestartet hat, in kurzer Zeit drei Michelin Sterne gesammelt hat. Er serviert G\u00e4nseleber mit Kamille, Sardinien- oder Senfeis, Tomatenmarmelade mit Kaffee und Pfeffer, oder Zitronentee in Geleeform. Er hat sich auch etwas zum Spaghetti Bolognese ausgedacht: er r\u00f6stet die Zwiebel mit Sternanis an, daraus entsteht eine chemische Reaktion, demzufolge das Fleisch im Sugo intensiver schmeckt. Er \u00fcbertreibt es aber manchmal ein bisschen: nach seinem Rezept braucht man 29 Zutaten f\u00fcr Spaghetti Bolognese&#8230;<br \/>\nIch habe nur 10 Zutaten verwendet und glaube, dass das Gericht ohne Sternanis und Gew\u00fcrznelken auch schmecken kann.<br \/>\nDas Grundrezept ist von meiner Ex-Schwiegermama, Frau Ludmilla Fuchs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zutaten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1 kg Rindsfaschiertes<br \/>\n\u00d6l<br \/>\n3 Zwiebel<br \/>\n2-3 Paradeiser<br \/>\n1 gr\u00fcner Paprika<br \/>\n2 Tuben Paradeismark<br \/>\n3-4 Knoblauchzehen<br \/>\nRindsuppe<br \/>\n(frische) Gew\u00fcrze: Oregano, Basilikum<br \/>\nSalz, Pfeffer aus der M\u00fchle (schwarz)<br \/>\nNudeln<br \/>\nParmesan<br \/>\nPetersilie<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die fein geschnittenen Zwiebel in \u00d6l anschwitzen.<br \/>\n2. Die geschnittenen Paradeiser dazugeben und zergehen lassen.<br \/>\n3. Die in W\u00fcrfel geschnittenen Paprika anschwitzen.<br \/>\n4. Das Rindfleisch dazugeben und gut durchr\u00f6sten, so lange, bis keine Fl\u00fcssigkeit mehr im Topf ist.<br \/>\n5. Paradeismark dazumischen, 1-2 Minuten durchr\u00f6sten.<br \/>\n6. Die Mischung mit warmer Rindsuppe aufgie\u00dfen, durchr\u00fchren, auf kleiner Flamme k\u00f6cheln lassen.<br \/>\n7. Erst jetzt kr\u00e4ftig mit Salz und Pfeffer w\u00fcrzen, Knoblauch zur Paste r\u00fchren, Oregano und Basilikum dazugeben.<br \/>\n8. Geduld haben! 2 Stunden lang immer wieder r\u00fchren und k\u00f6cheln lassen, r\u00fchren und k\u00f6cheln lassen&#8230;<br \/>\n9. Nudeln bissfest kochen.<br \/>\n10. Mit frisch geriebenem Parmesan und frisch gehackter Petersilie servieren.<br \/>\n11. Man kann das \u00fcbrig gebliebene Sugo ruhig einfrieren: ein Joghurtbecher ist genau eine Portion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tipp:<br \/>\nEs ist praktisch, wenn man eine gro\u00dfe Menge kocht, das Sugo schmeckt dann besser. Den Rest kann man in Joghurtbechern (1 Becher ist genau eine Portion f\u00fcr eine Person) einfrieren.<br \/>\nDie fein gehackten und gut verkochten Zwiebeln sind unsichtbar im Sugo. Es ist praktisch, wenn man ein Kind hat, das keine Gerichte isst, in denen Zwiebel ist und trotzdem Spaghetti Bolognese liebt&#8230; Ich denke an meine Tochter Gloria \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kochen ist Chemie &#8211; sagen die Vertreter der Molekulark\u00fcche. Warum schmecken uns manche Gerichte und andere gar nicht? Welche Zutaten harmonieren miteinander? Beeinflussen uns beim Essen Erinnerungen aus unserer Kindheit? Chemiker und Aromaforscher suchen die Antworten und finden oft interessante und\/oder \u00fcberraschende Kombinationsm\u00f6glichkeiten, die grausig klingen, aber wirklich gut schmecken. 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