{"id":588,"date":"2016-01-10T18:38:11","date_gmt":"2016-01-10T17:38:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/?p=588"},"modified":"2016-01-17T20:33:38","modified_gmt":"2016-01-17T19:33:38","slug":"tafelspitz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/tafelspitz\/","title":{"rendered":"Tafelspitz"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img src=\"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/pictures\/fertigschnittlauchsosse2.JPG\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir schreiben oft dar\u00fcber, wie wichtig die Qualit\u00e4t des Fleisches ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An welches Rind denken wir unweigerlich, wenn wir an Spitzenqualit\u00e4t denken? Es ist bestimmt das Kobe Rind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr\u00fcher war das Kobe Rind in Japan ein Lasttier und ist irgendwann an Altersschw\u00e4che gestorben &#8211; die Japaner haben das Fleisch verschm\u00e4ht. Es musste erst ihr Kaiser im Jahr 1867 \u00f6ffentlich Fleisch essen, damit sie die Qualit\u00e4t des Fleisches zu sch\u00e4tzen wissen; sie sind genetisch so aufgebaut, dass ihr K\u00f6rper zur harten Arbeit Fett bildet, was in den Muskeln gleichm\u00e4\u00dfig gelagert ist, aber auch schnell wieder verbrennt. Heutzutage passiert dasselbe: das Fett sammelt sich nicht unter der Haut, sondern es marmoriert gleichf\u00f6rmig das Fleisch, welches deswegen einen s\u00fc\u00dflichen Geschmack bekommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In S\u00fcd-Japan, in der Region Kobe wurden maximal 5-10 Rinder pro Familie gez\u00fcchtet und sie k\u00f6nnen davon sehr gut leben. Die Rindvieher leben fast besser als die High Society. Sie haben ein bewegungsarmes Leben, nicht so, wie ihre Vorg\u00e4nger. Sie werden jeden Tag stundenlang mit speziellen Handschuhen massiert, so entspannen ihre Muskeln und ihr Fett verteilt sich gleichm\u00e4\u00dfig. Ihre Haare werden regelm\u00e4\u00dfig mit Sake gespritzt, deswegen gl\u00e4nzen sie so strahlend schwarz. Neben dem Spezialfutter bekommen sie t\u00e4glich zwei Liter Bier zum Trinken. Ich kann mir gut vorstellen, was f\u00fcr eine gute Laune st\u00e4ndig im Stall herrscht &#8211; quasi eine Moadsgaudi!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach 30 Monaten, mit ca. 700 kg kommt dann der traurige Abschied vom Luxusleben und der lange Weg zum Beispiel nach Europa in die Spitzenrestaurants. (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und was isst man in \u00d6sterreich? Was isst man in Wien? &#8222;In den Fleischt\u00f6pfen Wiens wird das Wiener Rindfleisch zubereitet, das einzige delikate, m\u00fcrbe, saftige, un\u00fcbertreffliche, herrliche, geliebte, hei\u00df ersehnte Wiener Rindfleisch.&#8220; &#8211; steht in einem alten Reisebericht und auf der Homepage des ber\u00fchmtesten Tafelspitzrestaurants Plachutta.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schau ma mal, was man zu einem leckeren Tafelspitz &#8211; neben einem guten Teilst\u00fcck aus der H\u00fcfte des Rindes &#8211; braucht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der erste Schritt ist: eine Rindsuppe mit Tafelspitz fertig kochen. Ihr findet das Rezept <a href=\"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/rindsuppe\/\">HIER.<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beilagenempfehlungen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schnittlauchsauce<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zutaten f\u00fcr 2 Personen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2 Eier<br \/>\neine ganz kleine Zwiebel<br \/>\n1 TL Dijon Senf<br \/>\n1 TL Staubzucker<br \/>\n1\/8 L Maiskern\u00f6l<br \/>\n1 gro\u00dfes Essiggurkerl (s\u00fc\u00df-sauer)<br \/>\n1 Bund Schnittlauch<br \/>\n2 cl Essiggurkerlsaft<br \/>\nSalz<br \/>\nPfeffer aus der M\u00fchle (schwarz)<\/p>\n<p>1. 1 Eidotter, Staubzucker und Dijon Senf mit dem Schneebesen verr\u00fchren.<br \/>\n2. Beim st\u00e4ndigen, schnellen R\u00fchren langsam \u00d6l eingie\u00dfen.<br \/>\n3. Die Mayonnaise ist fertig.<br \/>\n4. 1 Ei hart kochen (15 Minuten).<br \/>\n5. Eidotter und Eiwei\u00df trennen.<br \/>\n6. Eidotter mit der Gabel zerdr\u00fccken und in eine Sch\u00fcssel geben.<br \/>\n7. Das gekochte Eiwei\u00df in kleine W\u00fcrfeln schneiden und zum Eigelb geben.<br \/>\n8. Die fein gehackten Zwiebel und die klein geschnittenen Essiggurkerl dazugeben.<br \/>\n9. Salzen, pfeffern, gut verr\u00fchren.<br \/>\n10. Mit der Mayonnaise vermischen.<br \/>\n11. 2 cl Essiggurkerlsaft dazugeben.<br \/>\n12. Schnittlauch fein schneiden und einmal alles gut durchr\u00fchren.<br \/>\n13. WICHTIG: 3 Stunden ziehen lassen!!!<br \/>\n14. Das HIGHLIGHT ist fertig! \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Braterd\u00e4pfel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zutaten f\u00fcr 2 Personen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pro Person 2-3 kleine\/mittlere fest kochende Erd\u00e4pfel<br \/>\nButter<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Erd\u00e4pfel kochen (30 Minuten).<br \/>\n2. Erd\u00e4pfel aus dem Wasser nehmen und ausk\u00fchlen lassen.<br \/>\n3. Pellen und in Scheiben schneiden.<br \/>\n4. Erd\u00e4pfel in einer Pfanne mit Butter, bei mittlerer Hitze, auf beiden Seiten knusprig braten.<br \/>\n5. WICHTIG: Geduld haben, jede Seite 3-4 Minuten lang anbraten und nur einmal wenden, nicht st\u00e4ndig schauen, ob sie schon fertig sind!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Apfelkren<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zutaten f\u00fcr 2 Personen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1 saurer Apfel<br \/>\nein bisschen Kren<br \/>\npaar Tropfen Zitronensaft<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Apfel und Kren fein reiben.<br \/>\n2. Zu drei Teilen Apfel einen Teil Kren geben und gut vermischen.<br \/>\n3. Zitronensaft dazugeben und verr\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Tafelspitz kann man noch verschiedenen Beilagen servieren, zum Beispiel: Petersiliensauce, Salzerd\u00e4pfel, Karotten, Spinat oder Rotkraut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(1) http:\/\/buvosszakacs.blog.hu\/2007\/08\/03\/tafelspicc_es_tarsai<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir schreiben oft dar\u00fcber, wie wichtig die Qualit\u00e4t des Fleisches ist. An welches Rind denken wir unweigerlich, wenn wir an Spitzenqualit\u00e4t denken? Es ist bestimmt das Kobe Rind. Fr\u00fcher war das Kobe Rind in Japan ein Lasttier und ist irgendwann an Altersschw\u00e4che gestorben &#8211; die Japaner haben das Fleisch verschm\u00e4ht. 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