{"id":594,"date":"2016-01-10T18:45:16","date_gmt":"2016-01-10T17:45:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/?p=594"},"modified":"2016-01-17T20:34:49","modified_gmt":"2016-01-17T19:34:49","slug":"tiroler-speckknoedel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/tiroler-speckknoedel\/","title":{"rendered":"Tiroler Speckkn\u00f6del"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img src=\"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/pictures\/fertigknoedelmitsuppe.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Untersuchungen von Speiseresten ergaben, dass bereits vor \u00fcber 3000 Jahren Fleisch oder Obst in eine Teigmasse eingeh\u00fcllt und gekocht wurden. Die \u00e4lteste bildliche Darstellung der Kn\u00f6del befindet sich in einem Fresko aus dem 12. Jahrhundert. Die heutigen Tiroler Kn\u00f6del werden aus Weizenbrot und etwas Weizenmehl und Speck bereitet. Fr\u00fcher war der Weizenkn\u00f6del eine Sonntagsspeise. An Wochentagen machte man sie aus Roggen-, Gersten- oder Hafermehl. Nicht nur Speck und Wurst kamen in die Kn\u00f6del, sondern in b\u00fcrgerlichen H\u00e4usern um 1700 auch Fisch. Auch wer das Kn\u00f6delrezept kennt, kann sie deshalb noch lange nicht kochen. Man sagt, eine gute K\u00f6chin (ein guter Koch) zeige sich beim Kn\u00f6delkochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eben deshalb fangen wir heute mit dem Tiroler Kn\u00f6del Rezept an (in der Fastenzeit werden diese Kn\u00f6del nat\u00fcrlich ohne Fleisch zubereitet, in Butterschmalz herausgebacken und in Salzwasser oder Suppe fertiggekocht, dann nennt man sie Tiroler Fastenkn\u00f6del).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zutaten f\u00fcr 4 Personen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">250 g Kn\u00f6delbrot<br \/>\n1\/4 liter Milch<br \/>\n3 Eier<br \/>\n1 Zwiebel<br \/>\n150 g Kn\u00f6delwurst (Braunschweiger)<br \/>\n150 g Bauernschinken<br \/>\n1 Bund Petersilie<br \/>\n100 g Butter<br \/>\nSalz<br \/>\nPfeffer (schwarzer, aus der M\u00fchle)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die Milch nicht zu heiss erw\u00e4rmen und \u00fcber das Kn\u00f6delbrot giessen, das sich schon in einer Sch\u00fcssel befindet.<br \/>\n2. Die drei Eier verquirlen und ebenfalls \u00fcber das Kn\u00f6delbrot giessen und alles gut vermischen.<br \/>\n3. W\u00e4hrend das Kn\u00f6delbrot ruht, eine Pfanne \u00fcberstellen, die Butter auf mittlere Flamme zergehen lassen, die fein gehackte Zwiebel und die in kleine St\u00fccke geschnittene Wurst in der zerlassenen Butter glasig anschwitzen. Ganz zum Schluss ebenso die fein gehackte Petersilie mitr\u00f6sten.<br \/>\n4. Anschliessend alles mit dem eingeweichten Kn\u00f6delbrot vermengen, mit Salz und Pfeffer w\u00fcrzen.<br \/>\n5. Alles gut vermengen und 15 Minuten ruhen lassen.<br \/>\n6. Ich verwende bewusst kein Mehl, weil die Kn\u00f6del dadurch gerne pampig werden.<br \/>\n7. Man nehme einen grossen Topf, f\u00fclle ihn zu 2\/3 mit Wasser und stelle ihn auf den Herd und bringe das Wasser zum Kochen. Das wasser salzen.<br \/>\n8. In der Zwischenzeit sollten die 15 Minuten vergangen sein.<br \/>\n9. Man befeuchte die H\u00e4nde und formt aus der Kn\u00f6delmasse nicht zu grosse Kn\u00f6del, und l\u00e4sst sie 20 bis 25 Minuten in wallendem und nicht kochendem Wasser ziehen.<br \/>\n10. W\u00e4hrend die Kn\u00f6del ziehen, bereitet man je nach Saison verschiedene Salate zu. In unserem Fall gibt es Krautsalat, der mit K\u00fcmmel und einem Dressing aus Weissweinessig, \u00d6l, Salz, Pfeffer und Zucker angemacht ist. Der Tomatensalat wird kr\u00e4ftig mit Petersilie gew\u00fcrzt und das Dressing besteht ebenso aus Weissweinessig, \u00d6l, Salz, Pfeffer und Zucker.<br \/>\n11. Jetzt bitte zu Tisch! Der erste Kn\u00f6del wird <a href=\"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/rindsuppe\/\">mit klarer Rindsuppe <\/a>gegessen, ab dem zweiten Kn\u00f6del mit Salat. Am besten schmecken die Tiroler Kn\u00f6del mit einem kleinen Bier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Moizeit!!!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die alte Regel lautet so: Man darf die Kn\u00f6del nicht mit dem Messer schneiden, sonst schneidet man ihnen die Seele heraus. Es ist besser, wenn das mit den armen Kn\u00f6deln nicht passiert, also: die Tiroler Spezialit\u00e4ten lieber mit einer Gabel (oder mit L\u00f6ffel und Gabel) langsam auseinanderziehen. Warum? Es gibt mehrere Erkl\u00e4rungen. Erstens: die Kn\u00f6del haben dann keine glatte Schneidefl\u00e4che und nehmen die So\u00dfe leichter an. Zweitens: es ist eine nette Geste gegen\u00fcber dem K\u00fcchenchef, wenn du zeigst, dass die Kn\u00f6del perfekt weich und nicht hartgesotten sind (als ob man ein Messer br\u00e4uchte, sie zu schneiden).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Untersuchungen von Speiseresten ergaben, dass bereits vor \u00fcber 3000 Jahren Fleisch oder Obst in eine Teigmasse eingeh\u00fcllt und gekocht wurden. Die \u00e4lteste bildliche Darstellung der Kn\u00f6del befindet sich in einem Fresko aus dem 12. Jahrhundert. Die heutigen Tiroler Kn\u00f6del werden aus Weizenbrot und etwas Weizenmehl und Speck bereitet. Fr\u00fcher war der Weizenkn\u00f6del eine Sonntagsspeise. 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