{"id":612,"date":"2016-01-10T19:09:55","date_gmt":"2016-01-10T18:09:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/?p=612"},"modified":"2016-01-10T19:09:55","modified_gmt":"2016-01-10T18:09:55","slug":"putenschnitzel-nach-wiener-art","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/putenschnitzel-nach-wiener-art\/","title":{"rendered":"Putenschnitzel nach Wiener Art"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img src=\"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/pictures\/fertigschnitzi.JPG\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Im Ausland lernt man die Heimat erst sch\u00e4tzen. Ich wei\u00df schon: Die Leute ham mir als jungen Menschen fr\u00fcher vorgehalten, der Krankl w\u00fcrd&#8216; schon in Amstetten Heimweh kriegen. Trottln. Sie haben auch gespottet, dass der Krankl am liebsten Wienerschnitzel und Fleischlaberln isst. Das war eine Riesengaudi: &#8218;Ha, ha, ha&#8216;, ham die Leute gelacht. Nur, fragen Sie einmal den Mann von der Stra\u00dfe, was er am liebsten isst. Was glauben Sie, hat der \u00d6sterreicher am liebsten?&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Johann &#8222;Hans&#8220; Krankl)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zutaten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1 Putenschnitzel pro Person (ich verwende meist Putenfleisch, weil Kalbsfleisch oft schwierig zu besorgen ist)*<br \/>\n2-3 festkochende Erd\u00e4pfel pro Person<br \/>\n1 halbe Zwiebel<br \/>\n1 halber Bund Petersilie<br \/>\nZucker<br \/>\nSalz<br \/>\nPfeffer aus der M\u00fchle (schwarz)<br \/>\nRindsuppe<br \/>\n1 TL Dijon Senf<br \/>\nWei\u00dfweinessig<br \/>\nMaiskern\u00f6l<br \/>\nZum Panieren: Mehl, Eier, Milch, Semmelbr\u00f6sel<br \/>\nZitrone<br \/>\nPreiselbeermarmelade<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">*Verwendet man kein Kalbsfleisch, so spricht man immer von einem &#8222;&#8230; &#8211; Schnitzel nach Wiener Art&#8220;; nur bei einem Kalbsfleischschnitzel, darf das Gericht &#8222;Wienerschnitzel&#8220; genannt werden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Erd\u00e4pfel 20-30 Minuten gar kochen (je nach Gr\u00f6\u00dfe).<br \/>\nIn der Zwischenzeit das Dressing zubereiten:<br \/>\n2. Ganz wenig Wasser in eine Pfanne \u00fcberstellen, wenn es lauwarm ist, die fein gehackte Zwiebel im Wasser erw\u00e4rmen, dadurch verliert die Zwiebel ihre Sch\u00e4rfe.<br \/>\n3. Ordentlich salzen, pfeffern.<br \/>\n4. Einen TL Dijon Senf untermischen.<br \/>\n5. Ein bisschen Rindsuppe dazugeben.<br \/>\n6. Ein Teil Wei\u00dfweinessig, 2 Teile Maiskern\u00f6l dazumischen.<br \/>\n7. Die gekochten Erd\u00e4pfel im noch warmen Zustand sch\u00e4len und bl\u00e4ttrig schneiden, mit dem Dressing gut vermischen und ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren frische, fein gehackte Petersilie dazugeben.<br \/>\nWICHTIG: Die Erd\u00e4pfel und das Dressing m\u00fcssen warm und vermischt sein! Mindestens 1\/2 &#8211; 1 Stunde ziehen lassen, so schmeckt der Salat bedeutend besser!<br \/>\n8. Schnitzel beidseitig klopfen. Kr\u00e4ftig salzen, pfeffern.<br \/>\n9. Panieren: Mehl, Eier-Milchmischung (gut verquirlen), am Ende Semmelbr\u00f6sel.<br \/>\n10. Schnitzel in einer Butter &#8211; \u00d6l Mischung (1 Teil Butter, 1 Teil \u00d6l, erhitzen, Butter dazugeben) goldbraun backen (bei mir auf Stufe 7 aus 10).<br \/>\nWICHTIG: Nachdem wir die Butter zum \u00d6l dazugegeben haben, m\u00fcssen wir warten, bis der sich l\u00f6sende, wei\u00dfe Butterschaum weg ist.<br \/>\n11. Das fertige Schnitzel abtropfen lassen (auf K\u00fcchenrollenpapier).<br \/>\n12. Mit Zitrone und reichlich Preiselbeermarmelade servieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weinempfehlung: Gr\u00fcner Veltliner, Senftenberger Piri, Nigl. (HIGHLIGHT!!!!!)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Im Ausland lernt man die Heimat erst sch\u00e4tzen. Ich wei\u00df schon: Die Leute ham mir als jungen Menschen fr\u00fcher vorgehalten, der Krankl w\u00fcrd&#8216; schon in Amstetten Heimweh kriegen. Trottln. 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