{"id":650,"date":"2016-01-10T20:12:53","date_gmt":"2016-01-10T19:12:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/?p=650"},"modified":"2016-10-01T12:34:06","modified_gmt":"2016-10-01T10:34:06","slug":"lauch-fenchel-risotto","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/lauch-fenchel-risotto\/","title":{"rendered":"Lauch-Fenchel Risotto"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Legende vom Reiskorn<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer alten Legende nach lebte einst in Indien ein K\u00f6nig namens Sher Khan. W\u00e4hrend seiner Regentschaft erfand jemand das Spiel, das heute Schach hei\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der K\u00f6nig war von diesem k\u00f6niglichen Spiel so begeistert, dass er den Erfinder des Spieles zu sich an den K\u00f6nigshof rufen lie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als der Erfinder, ein weiser Mann, vor ihn trat, sagte der K\u00f6nig, er wolle ihm eine Belohnung geben f\u00fcr diese vortreffliche Erfindung. Er sei reich und m\u00e4chtig genug, ihm jeden Wunsch zu erf\u00fcllen, sei er auch noch so ausgefallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mann schwieg eine Weile und dachte nach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der K\u00f6nig ermunterte ihn und sagte, er m\u00f6ge keine Scheu zeigen und einfach seinen Wunsch \u00e4u\u00dfern. Der Mann jedoch erbat sich Bedenkzeit bis zum n\u00e4chsten Tag, um \u00fcber seinen Wunsch nachzudenken. Dann, so sagte er, wolle er dem K\u00f6nig seinen Herzenswunsch mitteilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als der Mann am n\u00e4chsten Tag abermals vor den K\u00f6nig trat, bat er um ein einziges Reiskorn auf dem ersten Feld des Brettes. Der K\u00f6nig lachte und fragte ihn, ob das wirklich alles sei, er k\u00f6nne sich doch mehr w\u00fcnschen? Da antwortete der Mann, er h\u00e4tte gerne auf dem zweiten Felde zwei Reisk\u00f6rner, auf dem dritten vier, auf dem vierten acht, auf dem f\u00fcnften Feld sechzehn Reisk\u00f6rner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Berater des K\u00f6nigs begannen schallend zu lachen, weil sie diesen Wunsch f\u00fcr \u00e4u\u00dferst dumm hielten. Schlie\u00dflich h\u00e4tte der Mann sich Gold, Edelsteine, Land oder alles m\u00f6gliche andere w\u00fcnschen k\u00f6nnen. Der K\u00f6nig hatte ja sein Wort gegeben und m\u00fcsste ihn mit Reicht\u00fcmern \u00fcbersch\u00fctten, wenn er es verlangte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der K\u00f6nig war ver\u00e4rgert, weil er dachte, der Erfinder halte ihn f\u00fcr zu arm oder zu geizig. Er sagte, er wolle ihm f\u00fcr alle Felder Reisk\u00f6rner geben &#8211; auf jedem Feld doppelt so viele K\u00f6rner wie auf dem Feld davor. Doch der Wunsch sei dumm, weil er ihm viel mehr h\u00e4tte geben k\u00f6nnen. Der K\u00f6nig schickte den Erfinder des Schachspiels aus dem Palast hinaus und lie\u00df ihn am Tor warten. Dorthin w\u00fcrde man ihm seinen Reis bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Weise ging leise l\u00e4chelnd hinaus. Am Tor setzte er sich und wartete geduldig auf seine Belohnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abends erinnerte sich der K\u00f6nig Sher Khan an den seltsamen Wunsch und fragte, ob der Erfinder seine Belohnung schon erhalten habe. Seine Berater wurden nerv\u00f6s und erkl\u00e4rten, dass sie die Belohnung nicht h\u00e4tten zusammenbringen k\u00f6nnen &#8211; es sei einfach viel zu viel, und die Getreidespeicher w\u00fcrden nicht genug Reis enthalten, um ihn auszuzahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da wurde der K\u00f6nig w\u00fctend und schimpfte, sie sollten dem Mann endlich seine Belohnung geben, schlie\u00dflich habe er es versprochen und das Wort des K\u00f6nigs gelte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da erkl\u00e4rten seine Berater und der Hofmathematiker, dass es im gesamten K\u00f6nigreiche nicht genug Reis g\u00e4be, um den Wunsch des Mannes zu erf\u00fcllen. Ja, dass es auf der gesamten Welt nicht so viel Reis g\u00e4be. Wenn er sein Wort halten wolle, m\u00fcsse er alles Land auf der Welt kaufen, es in Reisfelder verwandeln und sogar noch die Ozeane als Ackerfl\u00e4che trockenlegen lassen, um gen\u00fcgend Reis anpflanzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">K\u00f6nig Sher Khan schwieg verbl\u00fcfft. Dann fragte er, wieviele Reisk\u00f6rner es denn seien. 18.446.744.073.709.551.615 Reisk\u00f6rner war die Antwort.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da lachte der K\u00f6nig schallend. Er lie\u00df den Weisen zu sich rufen und machte ihn zu seinem neuen Berater. (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DSC_8069.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1354\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1354\" src=\"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DSC_8069-300x181.jpg\" alt=\"dsc_8069\" width=\"300\" height=\"181\" srcset=\"http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DSC_8069-300x181.jpg 300w, http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DSC_8069-768x463.jpg 768w, http:\/\/www.christianskochstudio.at\/homepageneu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DSC_8069-1024x618.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zutaten f\u00fcr 2 Personen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1\/3 L Suppe<br \/>\nOliven\u00f6l<br \/>\n1 Schalotte<br \/>\n1 halber Lauch<br \/>\n1 halber Fenchel<br \/>\n1 Knoblauchzehe<br \/>\n150 g Risotto-Reis<br \/>\n1 Glas guter, trockener Wei\u00dfwein<br \/>\nSalz<br \/>\nPfeffer aus der M\u00fchle (schwarz)<br \/>\n30 g Parmesan (frisch gerieben)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Suppe aufw\u00e4rmen.<br \/>\n2. Die fein gehackten Schalotten, den Knoblauch, den Lauch und den Fenchel in einem Topf mit Oliven\u00f6l ca. 4 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen.<br \/>\n3. Wenn das Gem\u00fcse weich ist, den Risotto-Reis dazugeben und die Hitze erh\u00f6hen.<br \/>\n4. Unter st\u00e4ndigem R\u00fchren wird der Reis in 1-2 Minuten leicht durchsichtig.<br \/>\n5. Mit Wei\u00dfwein abl\u00f6schen, weiterr\u00fchren. Der Alkohol verdampft.<br \/>\n6. Eine Kelle Suppe dazugeben, salzen, pfeffern und immer r\u00fchren.<br \/>\n7. Die Hitze wieder reduzieren, bis das Risotto nur mehr leicht k\u00f6chelt.<br \/>\n8. St\u00e4ndig r\u00fchren und wenn der Reis die Suppe aufsaugt, eine weiteren Kelle Suppe dazugeben. Es wird insgesamt ca. 16 Minuten dauern. Risotto kosten und abschmecken.<br \/>\n9. Das Risotto vom Herd nehmen, den geriebenen Parmesan dazugeben. Einmal gut durchr\u00fchren und zugedeckt 2 Minuten ziehen lassen, so wird es sch\u00f6n cremig.<br \/>\n10. Mit fein gehacktem Fenchel servieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">TIPP: Dieses Risotto schmeckt auch hervorragend mit dazugegebenen Flusskrebsen! Diese gibt man 3-4 Minuten bevor das Risotto fertig ist dazu und l\u00e4sst sie leicht mitk\u00f6cheln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(1)http:\/\/www.schachklub-lienz.at\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=167&amp;Itemid=97<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Legende vom Reiskorn Einer alten Legende nach lebte einst in Indien ein K\u00f6nig namens Sher Khan. W\u00e4hrend seiner Regentschaft erfand jemand das Spiel, das heute Schach hei\u00dft. Der K\u00f6nig war von diesem k\u00f6niglichen Spiel so begeistert, dass er den Erfinder des Spieles zu sich an den K\u00f6nigshof rufen lie\u00df. 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